Zwischenstand zur Saisonmitte im Kartsport

   

3 Serien, 3 Artikel, ein Team! MSC Horlofftal e.V… 

zusammengefasst in einem Blog.

Tillotson T4 in Belleben (07.06.2026)

Luca Stahnke, René Muth und Sylas Koller gingen in der T4 in Belleben (Sachsen-Anhalt) an den Start.

Für René sollte es das bislang erfolgreichste Wochenende der T4-Saison werden. Bereits im ersten freien Training ließ er mit der schnellsten Runde aufhorchen. Im Qualifying stellte er sein Kart auf die Pole-Position und konnte diese Ausgangslage im Pre-Final direkt in einen Sieg ummünzen. Auch das Finale entschied René für sich und kehrt somit mit der maximal möglichen Punkteausbeute aus Belleben zurück.

Sylas war als Gaststarter nach Belleben gereist. Auch wenn er nicht um Meisterschaftspunkte kämpfte, wollte er natürlich trotzdem vorne mitmischen. Nach einem Defekt im Training mussten abgerissene Sitzhalterungen wieder angeschweißt werden. Daraufhin erhöhte Sylas notgedrungen die Bodenfreiheit seines Karts, um bei den Rennen nicht irgendwann buchstäblich „auf der Gass“ zu sitzen. Mit Startplatz 14 im Qualifying, Rang 6 im Pre-Final und Platz 4 im Finale fällt seine Bilanz in Belleben dennoch sehr positiv aus.

Lucas Team hatte Schwierigkeiten, das passende Setup für die Motorsport Arena zu finden. Im Qualifying stellte er sein Kart auf Startplatz 21. Im Pre-Final geriet er bei einem Positionskampf auf die Wiese. Zwar konnte Luca das Rennen beenden, doch Platz 13 im Pre-Final bedeutete zugleich einen der hinteren Startplätze für das Finale. Dort kämpfte er sich jedoch noch bis auf Rang 8 nach vorne.

Das letzte T4-Rennen des Jahres 2026 in Deutschland findet am 16. August auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn statt.

Kartslalom in Wächtersbach

Die Kartslalom-Fahrer des MSC Horlofftal reisten am 31. Mai nach Wächtersbach, um sich mit den Fahrern der Gruppe Hessen-Süd zu messen.

In seiner ersten Saison ging Karl Seip in der Klasse 1 an den Start. Als Vorstarter hatte er noch Schwierigkeiten mit dem Parcours und kam schließlich auf Platz 19 ins Ziel.

In der Klasse 2 startete sein Bruder Emil. Mit Platz 9 konnte er eine Top-10-Platzierung einfahren.

In der Klasse 3 gingen Can Gözütok, seine Schwester Elif sowie Yuna Seibert für den MSC Horlofftal an den Start. Can fuhr zwar gute Zeiten, machte jedoch zu viele Fehler. Insgesamt 14 Strafsekunden warfen ihn auf Platz 16 zurück. Elif absolvierte einen guten und fehlerfreien ersten Lauf, doch im zweiten Lauf standen auch ihr zwei Pylonen im Weg. Dank ihrer starken Fahrzeit reichte es dennoch für Platz 9. Auch Yuna blieb an diesem Wochenende nicht fehlerfrei. Ihre Zeiten wären für einen Podestplatz gut gewesen, doch sechs Strafsekunden warfen sie auf Rang 8 zurück.

Die Klasse 4 war stark besetzt. Hier gingen Nelson Kreuter, Sarina Carl und Luca Stahnke für den MSC Horlofftal an den Start. Nelson erwischte keinen guten Auftakt. Bereits die Zeit im ersten Lauf war nicht optimal, hinzu kamen zwei umgeworfene Pylonen. Da half es wenig, dass der zweite Lauf deutlich besser verlief. Am Ende belegte er Platz 14 in seiner Klasse. Auch Sarina war im ersten Lauf noch etwas zu vorsichtig unterwegs, handelte sich dabei aber lediglich eine Pylone ein. Im zweiten Lauf passte dann alles, und die Pylonen blieben stehen. Mit Platz 9 erreichte sie ebenfalls eine Top-10-Platzierung.

Luca Stahnke kam mit zwei schnellen und fehlerfreien Läufen auf Platz 4 ins Ziel. Das Podium verpasste er dabei um lediglich 0,35 Sekunden.

Die nächsten Kartslalom-Veranstaltungen finden am 13. Juni beim MSC Affolterbach und am 14. Juni beim AC Kinzigtal statt.

GTC-Teams in Oppenrod

Das Pfingstwochenende war im Kalender der GTC-Piloten komplett verplant. Die GTC Speed Week in Oppenrod bot neben einem 8-Stunden-Rennen auch ein auf zwei Tage aufgeteiltes 16-Stunden-Rennen. Damit waren die GTC-Teams über Pfingsten voll ausgelastet, was die Zahl der Helfer bei unserer Oldtimerfahrt deutlich reduzierte. Der MSC kann jedoch auch mehrgleisig – und so wurden beide Veranstaltungen ein voller Erfolg.

Alle Teams hatten mit hochsommerlichen Temperaturen zu kämpfen. Dadurch stieg nicht nur die körperliche Belastung für die Fahrer, sondern auch das Material wurde an seine Grenzen gebracht. Insbesondere die Reifen litten unter den hohen Temperaturen. Da die Anzahl der verfügbaren Reifen begrenzt war, galt es, sorgfältig zu haushalten und möglichst reifenschonende Setups zu finden, ohne dabei zu viel Geschwindigkeit einzubüßen.

Im Qualifying der Startnummer 154 – dem Team um Sylas Koller und René Muth – sah es zunächst nach Startplatz 4 aus. Daraus wurde jedoch nichts: Im verkürzten Qualifying waren lediglich drei Runden erlaubt, die 154 absolvierte jedoch vier und wurde wegen dieses Regelverstoßes ans Ende des Feldes versetzt. Ein schwacher Trost war, dass insgesamt fünf Teams von dieser Strafe betroffen waren.

Besser lief es für das Team NXT Motorsport, für das Len Schmidtmeister und Eleni Seibert an den Start gingen. Sie sicherten sich Startplatz 17.

Im anschließenden 8-Stunden-Rennen schaffte NXT Motorsport mit Platz 3 in der Cup-Wertung den Sprung aufs Podium und musste sich lediglich KUB Racing und PRS Berlin geschlagen geben. Die 154 konnte das Tempo der Spitzenteams hingegen nicht mitgehen und belegte mit Platz 6 in der GTC-Wertung einen Platz im Mittelfeld. Das hatte man sich im Vorfeld anders vorgestellt.

Am Sonntag folgte der erste Teil des 16-Stunden-Rennens, das nach planmäßigen zehn Stunden unterbrochen und am Montag fortgesetzt wurde. Das Ergebnis fiel für beide Teams identisch aus: NXT Motorsport erreichte erneut Platz 3 in der Cup-Wertung, während die 154 wiederum Rang 6 in der GTC-Wertung belegte.

Die GTC gastiert am 11. und 12. Juli 2026 in Wackersdorf beim Bavarian 24h.